Hamburg soll eine Seilbahn bekommen. Damit wird nicht nur auf innovative Weise der lange versprochene „Sprung über die Elbe” geschafft, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung geleistet: Als umweltfreundliches, staufreies, familien- und behindertengerechtes Verkehrsmittel verbindet die Seilbahn den Süden Hamburgs mit der Innenstadt.
Die Hamburger Seilbahn wird ausschließlich aus privaten Mitteln, vollkommen ohne Steuergelder finanziert. Das Projekt ist zeitlich befristet, ein Rückbau nach 10 Jahren ist durch den Betreiber gesichert. Somit bleibt die langfristige Planungsfreiheit des Hafens und der Innenstadt gewährleistet.
Mit der Seilbahn erhält Hamburg eine einzigartige touristische Attraktion, die die Schönheit der Stadt aus der Luft perfekt in Szene setzt. Der beeindruckende Blick aus den lautlos in einer Höhe von über 80 Metern schwebenden Gondeln reicht weit über die Elbe, den Hafen und die wichtigen Wahrzeichen der Hansestadt. Und mit etwas Glück kann aus der Vogelperspektive das Ein- und Auslaufen der großen Kreuzfahrt- und Containerschiffe beobachtet werden.
Seilbahnen brauchen keine Berge und keinen Schnee. Auch im innerstädtischen Bereich können sie als platzsparendes, leistungsstarkes Transportmittel eingesetzt werden und eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr darstellen. Vollkommen unabhängig von Staus und Fahrplänen kann die mit Elektromotoren emissionsfrei betriebene Hamburger Seilbahn pro Stunde bis zu 3.000 Menschen transportieren und den Passagieren zugleich ein ganz besonderes Fahrerlebnis bieten. Städte wie Barcelona, Lissabon, Singapur oder London nutzen diese attraktive Art des Verkehrs längst.

